Angebote prüfenDie Endsumme braucht eine Stückliste
Eine Küchenposition ist erst verständlich, wenn Möbel, Innenausstattung, Arbeitsplatte, Ausschnitte, Spüle, Armatur, Geräte, Beleuchtung, Lieferung und Aufbau erkennbar sind. Auch Wangen, Sockel, Passleisten und Nischenmaterial können relevant sein. Prüfen Sie bei jedem Punkt Menge, Material und Ausführung statt nur die Überschrift.
Bei Elektrogeräten gehören Modellbezeichnung, Einbaumaß und Anschlusswert in die Unterlagen. Ein vorhandenes Gerät kann weiterverwendet werden, wenn Maße, Zustand und Einbausituation passen; eine Zusage ohne Prüfung wäre unseriös. Gleiches gilt für Wasser, Abluft und feste elektrische Anschlüsse.
Der Montageumfang sollte Demontage, Abfuhr, Anpassungen, Verfugung und Anschlussarbeiten sauber abgrenzen. Fragen Sie, welche Voraussetzungen bauseits erfüllt sein müssen und welche Arbeiten durch gesonderte Fachgewerke erfolgen. So wird aus „inklusive Montage“ eine überprüfbare Leistung.
Vor der Freigabe werden Planansicht und Positionsliste auf denselben Stand gebracht. Öffnet jedes Gerät? Bleibt neben Spüle und Kochfeld Ablage? Kollidieren Auszüge, Türen oder Sitzplätze? Ist der Lieferweg geklärt? Eine letzte Funktionsrunde schützt besser als ein Rabatt auf eine ungeprüfte Variante.